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Sind Wanderstöcke sinnvoll oder sind sie nur eine vorübergehende Modeerscheinung??

Wanderstöcke nur Modeerscheinung??


Zahlreiche Wanderer benutzen Wanderstöcke, weil sie das Auf und Aussteigen erleichtern und weil sie auch die Belastung der Wirbelsäule und der Knie senken.

Damit die Stöcke jedoch einen positiven Effekt haben sollen, so müssen sie mit richtiger Technik eingesetzt werden.

Die Trekking-Stöcke müssen in ihrer Länge an die Größe des Users anpaßbar sein und die Griffe müssen so konstruiert sein, daß die Hände des Benutzers, wenn sie mit Kraft nach unten gedrückt werden, gut vom Griff unterstützt werden.

Lasst uns anschauen welche Vor un Nachteile Stöcke haben:



Vorteile


-Entlastung der Gelenke und Muskeln im Unterkörper, z.B. beim Bergabgehen, die je nach Dauer der Tour einige Tonnen betragen kann. Gerade beim Überqueren von Flüssen oder Firnfeldern sorgen sie für nötige Stabilität oder beim Traversieren die Trittsicherheit und Balance verbessern.

-Die Wanderstöcke helfen, die Haltung zu optimieren: der Rücken ist gerader und wir laufen insgesamt „besser“.

-Wenn die Wanderstöcke mit korrekter Technik benutzt werden können sie den Unterkörper um etliche Tonnen Last pro Gehstunde entlasten. Außerdem reduzieren die Stöcke beim Tragen von Lasten die Kräfte in den Gelenken der unteren Extremität und machen das Tragen von schweren Rucksäcken komfortabler. Dies hat insbesondere in den folgenden Situationen auch deutliche Vorteile für die Wirbelsäule: a. Höheres Alter oder Übergewicht. b. Im Falle vorbestehender Erkrankungen von Gelenken oder Wirbelsäule (z.B. Arthritis, Spondylitis). c. Beim Tragen von schweren Lasten (z.B. auf Expeditionen).

-Die Balance ist möglicherweise besser. Dies kann das Risiko von Stürzen oder von Verletzungen beim Stehen auf unsicherem Boden vermindern. a. Dies ist ein besonderer Vorteil beim Begehen von Schneefeldern, auf nassem Untergrund, beim Queren von Flüssen oder bei stark verminderter Sicht (Nebel, Nacht). b. In einigen Regionen (z.B. Schottland) ist es nützlich, wenn man einen Stock hat, um die Tragfähigkeit des Bodens zu untersuchen und soliden Untergrund zu finden. c. Beim Überqueren von Flußläufen erhöht ein Stock die Balance und Sicherheit, wenn er als “Drittes Bein” auf der flußabwärts gelegenen Seite des Körpers benutzt wird.

-Beim Transport von Lasten in geneigtem Gelände reduzieren Stöcke das Gefühl der körperlichen Ermüdung.

-Die Benutzung von Stöcken sorgt für geringere Herzfrequenz beim Beginn der Belastung. Dieser Effekt ist jedoch aufgrund der Muskelaktivität der Arme nicht von Dauer. a. Diese höhere kardiale Belastung kann zu Trainingszwecken genutzt werden.



Nachteile


-Falscher Stockeinsatz: Wenn die Distanz zwischen Wanderstöcke und Körperachse zu groß ist, mindert sich nicht nur die subjektive Belastungsminderung, es kann auch ein erhebliches Drehmoment auftreten. Dieses wiederum kann die Balance des Wanderers beeinträchtigen.

-Vermindertes Gleichgewichtsgefühl: Die langfristige Benutzung von Stöcken kann das Gleichgewichtsgefühl und die koordinativen Fähigkeiten beeinträchtigen. Dieser Nachteil wird im Laufe der Zeit immer auffallender und kann erhebliche Balanceprobleme verursachen, insbesondere im anspruchsvollen Gelände, wo der Stock-Geher seine Stöcke nicht einsetzen kann (z.B. schmale Grate oder Klettergelände). Tatsächlich kann es sein, daß das Risiko typischer Wanderunfälle, nämlich Stolpern, sogar ansteigt. Aus den genannten Gründen treten diese Unfälle auch dann auf, wenn Stöcke benutzt werden.

-Verminderte physiologische Schutzmechanismen: Starker Druck und Belastungsreize sind wichtig für die Ernährung des Gelenkknorpels und ebenso für das Training und die Elastizität der abfedernden Muskulatur. Kontinuierliche Benutzung von Stöcken mindern diese physiologisch wichtigen Reize.

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