Welche drei Arten von Sitzkissen für Rollstühle gibt es?

Das richtige Sitzkissen für den Rollstuhl ist entscheidend für Komfort, Haltung und die Vorbeugung von Druckgeschwüren. In diesem Artikel erklären wir die wichtigsten Kissentypen und wie man das beste Antidekubitus-Sitzkissen auswählt.

Welche drei Arten von Sitzkissen für Rollstühle gibt es?

Wie viele Arten von Sitzkissen gibt es?

Grundsätzlich unterscheidet man drei Arten von Rollstuhl-Sitzkissen: Schaumstoffkissen, Gelkissen und Luftkissen.
Schaumstoffkissen bieten Stabilität und eignen sich für Personen mit geringem Dekubitusrisiko. Gelkissen verteilen den Druck gleichmäßiger und erhöhen den Sitzkomfort, was sie ideal als Antidekubitus-Kissen für ältere Menschen macht. Luftkissen passen sich optimal an den Körper an und sind besonders effektiv bei hohem Risiko für Druckgeschwüre.

Was ist ein Kelly-Kissen?

Ein Kelly-Kissen ist ein speziell geformtes Antidekubitus-Sitzkissen aus Schaumstoff mit gezielten Entlastungszonen.
Es verbessert die Beckenstabilität, unterstützt eine korrekte Sitzhaltung und reduziert Druck auf empfindliche Bereiche bei längerer Sitzdauer.

Welches Rollstuhl-Sitzkissen ist am besten zur Vermeidung von Druckgeschwüren?

Das beste Antidekubitus-Kissen hängt vom individuellen Risiko und der täglichen Nutzungsdauer ab.
Bei hohem Risiko sind Luftkissen am effektivsten, während Gel- oder Kombinationskissen bei mittlerem Risiko eine sehr gute Lösung darstellen.

FAQ
Welches Sitzkissen ist für ältere Menschen am besten geeignet?
Ein Antidekubitus-Kissen mit guter Druckverteilung, idealerweise aus Gel oder Luft.

Wie oft sollte ein Antidekubitus-Kissen ersetzt werden?
In der Regel alle 6 bis 12 Monate oder bei sichtbarem Verschleiß.

Ersetzt ein Antidekubitus-Kissen Lagewechsel?
Nein, regelmäßige Positionswechsel bleiben notwendig.

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