Alterssichtigkeit (Presbyopie) ist eine natürliche Veränderung der Sehkraft, die meist ab dem 40. Lebensjahr auftritt und das Sehen in der Nähe erschwert. Die richtige Sehstärke ist entscheidend, um bequem lesen, am Computer arbeiten oder Präzisionsarbeiten durchführen zu können, ohne die Augen zu überanstrengen.

Die Sehstärke bei Alterssichtigkeit liegt in der Regel zwischen +0,50 und +3,50 Dioptrien, kann jedoch je nach Alter und individuellen Sehbedürfnissen variieren.
Alterssichtigkeit entsteht, weil die Augenlinse nach und nach ihre Fähigkeit verliert, nahe Objekte scharf zu stellen. Mit zunehmendem Alter ist daher meist eine stärkere Korrektur erforderlich.
Als Orientierung gelten folgende Werte:
- Zwischen 40 und 45 Jahren: +0,50 bis +1,00 Dioptrien.
- Zwischen 45 und 50 Jahren: +1,00 bis +1,50 Dioptrien.
- Zwischen 50 und 55 Jahren: +1,50 bis +2,00 Dioptrien.
- Ab 55 Jahren: zwischen +2,00 und +3,50 Dioptrien, je nach Person.
Diese Werte dienen lediglich als Orientierung und ersetzen keine professionelle Augenuntersuchung. Die ideale Sehstärke hängt unter anderem vom Leseabstand, dem Lebensstil und weiteren Sehfehlern ab.
Die passende Sehstärke sollte durch eine Augenuntersuchung bestimmt werden, da jeder Mensch unterschiedliche Sehbedürfnisse hat.
Viele Menschen beginnen mit vorgefertigten Lesebrillen, sobald die ersten Schwierigkeiten beim Lesen auftreten. Andere benötigen individuell angepasste Gläser, wenn zusätzlich Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit oder Astigmatismus vorliegen.
Wer vorgefertigte Lesebrillen verwendet, sollte auf eine hochwertige Qualität achten, die Komfort und eine klare Sicht bietet.
Die Lesebrillen von INDESmed sind in verschiedenen Stärken (+1, +1,5, +2, +2,5 und +3 Dioptrien) erhältlich und decken die häufigsten Bedürfnisse bei Alterssichtigkeit ab. Darüber hinaus verfügen sie über einen Blaulichtfilter, ein Magnetsystem, damit sie jederzeit griffbereit sind, sowie ein patentiertes Verstellsystem mit sieben Positionen für einen sicheren und bequemen Sitz.
Wenn Sie den Lesetext immer weiter von den Augen entfernen müssen oder häufig unter Augenbelastung leiden, empfiehlt sich eine Untersuchung bei einem Augenoptiker oder Augenarzt.
Eine Sehstärke von +0,25 Dioptrien entspricht einer sehr geringen Korrektur und weist meist auf erste Anzeichen einer leichten Nahsehschwäche hin.
Bei vielen Menschen verursacht diese geringe Korrektur kaum Beschwerden, sodass zunächst keine Lesebrille erforderlich ist. Wer jedoch viele Stunden liest oder am Bildschirm arbeitet, kann erste Anzeichen von Augenmüdigkeit bemerken.
Mit dem Fortschreiten der Alterssichtigkeit wird in der Regel eine stärkere Sehstärke benötigt.
Es ist wichtig zu wissen, dass eine stärkere Korrektur als notwendig die Sicht nicht verbessert und stattdessen Augenbelastung, Kopfschmerzen oder Schwierigkeiten beim Fokussieren verursachen kann.
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